Psychotherapie

Ziel einer Psychotherapie ist es, seelisches Leid zu lindern oder zu heilen, Begleitung in krisenhaften Lebenssituationen zu bieten und dabei zu unterstützen, Verhaltensweisen oder Einstellungen, die als belastend erlebt werden und die psychische Gesundheit gefährden, zu verändern und somit die persönliche Entwicklung zu fördern. 

Die Methode, mit der ich psychotherapeutisch arbeite, ist das Psychodrama. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Wiener Arzt Jakob Levy Moreno begründet und wird zu den humanistischen Therapierichtungen gezählt. Hierbei kommt den persönlichen Ressourcen und Potentialen besondere Bedeutung zu. Psychodrama fördert durch verschiedene kreative und handlungsorientierte Techniken die (Wieder-)Aktivierung dieser Stärken und unterstützt bei deren Integration. 

"Ziel des Psychodramas ist die Aktivierung und Integration von Spontaneität und Kreativität. Konstruktives spontanes Handeln ist zustande gekommen, wenn der Protagonist für eine neue oder bereits bekannte Situation eine neue und angemessene Reaktion findet.“

– Jakob Levy Moreno


Nähere Informationen zur Methode finden Sie unter www.psychodrama-austria.at


In welchen Fällen kann Psychotherapie hilfreich sein?

 

…Sie schlafen seit einiger Zeit schlecht, wachen öfter auf, können nicht einschlafen oder es plagen Sie Alpträume

…Sie grübeln, haben das Gefühl, Ihre Gedanken drehen sich im Kreis

…Sie können schwer „abschalten“, machen sich ständig Sorgen (über die Zukunft, Ihre Familie, Ihre Arbeit,...)

…Sie haben belastende Probleme oder Konflikte in Ihren Beziehungen zu Familienmitgliedern, PartnerIn oder FreundInnen

…Sie haben Probleme am Arbeitsplatz, entweder mit KollegInnen oder Vorgesetzten oder fühlen sich plötzlich überfordert mit Tätigkeiten, die Ihnen bisher leicht gefallen sind

…Sie haben Ängste, die Sie belasten und/oder einschränken (etwa vor Prüfungen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Situationen mit Mitmenschen, vor Schmutz,…)

…Sie haben plötzlich das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, haben starkes Herzklopfen und große Angst, sterben zu müssen

…Sie fühlen sich antriebslos, Dinge, die Ihnen früher Freude bereitet haben, machen keinen Spaß mehr

…Sie fühlen sich belastet, erschöpft, überfordert – die Bewältigung des Alltags fällt ihnen schwer

…Sie haben manchmal Suizidgedanken oder fragen sich, welchen Sinn Ihr Leben eigentlich noch hat

…Sie befinden sich in einer schwierigen Lebenssituation (z.B. Trennung/Scheidung, Jobverlust, Tod eines/r Angehörigen,…) und fühlen sich mit der Bewältigung dieser überfordert

…Sie sind traurig und niedergeschlagen ohne ersichtlichen Grund

…Sie haben körperliche Beschwerden (z.B. Schwindel, Migräne, Herzklopfen), aber ärztliche Untersuchungen haben körperliche Ursachen ausgeschlossen

…Sie beschäftigen Gedanken oder Themen, über die Sie mit niemandem reden können/möchten, die Sie aber dennoch belasten (Scham, Schuldgefühle, Hassgefühle…)

…Sie fühlen sich in Ihrem Körper nicht wohl, Ihre Gedanken kreisen ständig um Ihr Gewicht, das „perfekte“ Aussehen oder was Andere über Sie denken

...Sie kommen mit Ihrer Sexualität nicht zurecht

…Sie verwenden Alkohol, Medikamente oder Drogen missbräuchlich, um sich zu entspannen, wieder Freude zu fühlen, sich weniger einsam zu fühlen, lockerer zu werden,…

…Sie stellen sich die Frage, in welche Richtung Ihr Leben weiter gehen soll, wer und wie Sie als Mensch eigentlich sein möchten

...Sie haben das Gefühl, mit dem, was Sie belastet/beschäftigt, alleine nicht mehr weiter zu kommen


...Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.

(Franz Kafka)